Mein Buch ist da!
Alles beginnt mit meinem neuen Namen. Anhand meiner eigenen Geschichte erzähle ich sehr persönlich, warum es so wehtut, den alten Namen oder die falschen Pronomen zu hören – und gebe Tipps, wie wir unseren trans*, inter* und nicht-binären Liebsten und Mitmenschen diesen Schmerz ersparen.

Schreib
workshops
Willst du in einem safer und braver space dein literarisches Schreiben voranbringen?
Oder einer queeren Gruppe ermöglichen, sich durch Methoden des Kreativen Schreibens zu empowern?
Dann lass uns einen Schreibworkshop an deiner Institution organisieren!

Empowerndes Schreiben
Fühlst du dich gerade überwältigt von den Erfolgen rechtspopulistischer Parteien, Kriegen, trans*- und queerfeindlichen Ereignissen? Leidest du unter Diskriminierung und Mikroaggressionen? Hier verarbeiten wir das und feiern unsere Queerness!
- Keine Vorkenntnisse nötig, alle Sprachen willkommen
- Vorlesen ist immer optional
- Wir holen uns unsere Geschichte(n) zurück
- Wir machen Kunst aus Wut und Angst
- auch online möglich

Sensibler Schreibworkshop
Hier schreibst du Kurzgeschichten, Essays oder Gedichte, die deine persönliche Perspektive einfangen. Der Raum ist offen für alle und ich gestalte den Workshop mit besonderem Blick für (auch intersektional!) marginalisierte Menschen.
- Machtkritische Schreib- und Feedbackmethoden
- Beispiele von vielfältigen Autor*innen statt weiß-cis-männlicher "Kanon"
- Vorlesen ist immer optional, alle Sprachen willkommen
- Content Notes und sensibler Austausch
- Auch mit Spezialisierung (z.B. Lyrik) möglich
Prosa und Lyrik
meine gesammelten Werke
In einem absurden, überhöhten Büro-Setting trifft eine*r Mitarbeitende*r auf den narzisstischen Gründer eines Unternehmens, der „Sorgen über das Verhältnis“ zwischen ihnen hat. Während sich das Gespräch von unterschwelligen Machtspielen zu offener Aggression entwickelt, kippt die Realität in eine surreale Dimension: Kartoffelsuppe, ein resigniertes Gürteltier und ein Uterus aus Plüsch werden zu unerwarteten Akteuren in diesem Kampf gegen toxische Unternehmenskultur. Eine bitterböse, komische Erzählung über Macht, Selbsttäuschung und den Moment, in dem man gehen muss.
15 Autor*innen erkunden in dieser Anthologie die Grenzen der Phantastik. Eine Sammlung mit Kurzgeschichten und literarischen Grenzgängern aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Horror, New Weird und Slipstream-Fiction.
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Was macht Kitsch aus – und warum sträubt sich queere Liebe oft dagegen? Diese Liebeshymne setzt einen Fuß über die Grenze zum Sentimentalen, um ihn im nächsten Moment hundert Meter drüber und dann wieder zurückzuspringen. Er beschwört große Gefühle und hinterfragt sie zugleich: Wie sprechen wir über die große Liebe, ohne in Klischees zu verfallen? Was bleibt, wenn man Zucker und Pathos abschält? Zwischen poetischer Verdichtung und ironischer Brechung entsteht eine Erzählung, die Romantik seziert, sich an ihr wärmt und immer wieder über ihre eigene Inszenierung stolpert.
Hinweis: Ich hatte eine sehr schlechte und transfeindliche Erfahrung mit Am Erker, ich kann das Magazin also nicht guten Gewissens weiterempfehlen. Mehr dazu könnt ihr in meinen entsprechenden Instagram-Reel erfahren. Wenn ihr die Zeitschrift nicht unterstützen wollt, könnt ihr den Text hier lesen.
Tanzen oder verschwinden – das ist die Wahl, die Kaya bleibt. In einer dystopischen Zukunft, in der das Nachtleben nie endet und Drogenkonsum zur Pflicht geworden ist, versucht dey, sich unter dem Radar der wirren, aber allgegenwärtigen KI zu bewegen. Doch der Widerstand flüstert von einem geheimen Ausweg: dem Schlafwagen. Während die Beats unaufhörlich dröhnen, rebelliert Kaya. Ein vielschichtiger, queerer Science-Fiction-Trip über die Frage, was passiert, wenn eine KI die Party zum obersten Ziel erklärt.
In dieser Geschichte habe ich meine Lärm- und Musikempfindlichkeit verarbeitet. Aber ich schwöre, ich habe nichts gegen Party-Leute. Bitte keine Hatemail schicken!
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Ein Bewusstsein taucht auf einer Veranda auf. Kälte, Blätter, eine Kaffeetasse – und eine klaffende Lücke zwischen Erinnerungen. Die Zeit ist nicht linear, der Körper nicht vertraut, die Realität nicht verlässlich. Ein Drogentrip? Eine Psychose? Oder eine bewusste Entscheidung, die immer wieder getroffen wird? Während das Ich zwischen Klarheit und Verwirrung, Vergangenheit und Gegenwart taumelt, stellt sich die Frage: Wer war ich vorher – und wer hat entschieden, dass ich jetzt hier bin?
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Ein Knopf, irgendwo im Körper. Vielleicht der Punkt, an dem alles endet. Vielleicht nur eine Einbildung. Das Ich dieses Gedichts sucht ihn und kämpft gegen das Erschlaffen, gegen die Ohnmacht, gegen den Tod. Groteske Bilder, verzweifelte Strategien, ein Körper, der widersteht – oder sich verliert. Zwischen Essigfetisch und Sounding, zwischen Rum und cum, zwischen Panik und Ekstase, will das Ich wissen: Wo ist der Knopf – und was passiert, wenn er gedrückt wird?
Ashs Körper verlangt nach Fülle – nach Berührung, nach Lust, nach Sperma. Ein Hunger, der nie gestillt scheint, vor allem seitdem neuerdings ein unbekanntes Ziehen durch seinen Körper wandert. Brust, Ohr, Fuß – etwas wächst in ihm, etwas blüht. Zwischen anonymen Begegnungen, Klo-Ekstasen und der Entdeckung eines Organs, das es eigentlich nicht geben sollte, entfaltet sich eine queere Metamorphose. Sinnlich, surreal und unaufhaltsam.
Ich bin immer noch starstruck, dass ich im gleichen Heft wie Fatma Aydemir veröffentlich habe. 😳
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Zwei Kinder spielen ABC – mit Rohrstock, Strafen und unausgesprochenen Regeln. Sie entdecken Dominanz und Unterwerfung, ohne zu wissen, was sie da tun – oder gerade deshalb. Jahre später schreibt das Ich über diese Erinnerungen, zergliedert sie, sucht nach Bedeutung. Dann tritt die Vergangenheit die Tür ein, in Polizeistiefeln und mit einem Schlagstock im Anschlag. Doch wer verurteilt hier eigentlich wen? Ein queerer, schonungsloser Text über frühes Begehren und soziale Tabus.
Dieser Text war auf der Shortlist eines Wettbewerbs des Autorenforums Berlin. Ich habe ihn außerdem auf der Bühne des TIN* Prides 2024 in Berlin gelesen.
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Die Anthologie nutzt leider generisches Maskulinum für die Preisträger*innen, die aus zwei Frauen und einer nicht-binären Person bestehen. Nur dass ihr Bescheid wisst.
In diesem Gedicht schleicht sich eine trans* Babysitterin in Fascho-Familien ein und bereitet die Kinder auf den Widerstand vor. Gegen Nazis, gegen transfeindliche Moralpanik, gegen den alten weißen Mann im Mond. Das Gedicht hilt sich nicht nur die Worte zurück, sonder schleift sie neu – mit Ironie, mit Wut, als Kampflied.
Die Glitter ist die erste und einzige queere Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum. In dieser Ausgabe dreht sich alles um Mikrotexte und Gedichte. Ganz große Empfehlung, da sind so viele tolle Texte drin!
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(Content Note: Überfall, Angst vor sexualisierter Gewalt)
Eine Sexparty, eine Heimfahrt mit dem Fahrrad, eine Gruppe von Typen im Park. Der Moment, in dem aus Routine Panik wird. Wo jede Sekunde eine Entscheidung fordert – fliehen, kämpfen, erstarren? Wo der eigene Körper plötzlich nicht mehr gehorcht. Und wo die Sicherheit danach sich seltsam unwirklich anfühlt. Ein schonungsloser, intensiver Text über Angst, Überleben und das, was danach kommt.
Mal humorvoll, mal melancholisch blicken vierzehn Autor*innen in dieser Kurzgeschichtensammlung auf die Nacht. Für mich ist dieser Text zum einen besonders bedeutsam, weil es sich um eine Überarbeitung meines ersten literarischen Textes für Erwachsene handelt – ein paar Sätze aus der alten Version sind immerhin übrig geblieben. Zum anderen habe ich dank des hier verarbeiteten Ereignisses überhaupt erst angefangen, Menschen durch Kreatives Schreiben zu empowern.